NEUGESTALTUNG · ENTRÉE & LOBBY HOTEL · MERAN UMGEBUNG
FLIESSENDE ÜBERGÄNGE
HOTEL · NEUGESTALTUNG ENTRÉE & LOBBY · MERAN UMGEBUNG
FLIESSENDE ÜBERGÄNGE
Innen und Außen im Dialog.
PROJEKTDATEN
PROJEKTNAME
Hotel LG
ORT
Meran Umgebung
PROJEKTTYP
Umbau
FLÄCHE
630 m²
FERTIGSTELLUNG
2023
STATUS
Realisiert
LEISTUNGSUMFANG
Entwurf
Genehmigung
Ausführungsplanung
Bauleitung
Interior Design
VOM WUNSCH ZUM RAUM
Wo die Landschaft aufhört – und der Innenraum beginnt.
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Das Hotel LG liegt in Weinreben und Apfelplantagen oberhalb von Schenna, mit weitem Blick über die Meraner Landschaft. Die vorgelagerten Außenflächen im Erdgeschoss blieben bislang hinter ihrem Potenzial – räumlich abgeschnitten vom Innenleben des Hauses.
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Der ehemals offene Terrassenbereich wurde in einen lichtdurchfluteten Zubau überführt, der Restaurantbereich, Eingang und Rezeption neu organisiert. Das Ziel: keine Erweiterung im klassischen Sinne – sondern eine Weiterführung, die Innen und Außen, Alt und Neu als Einheit lesbar macht.
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Die Qualität des Ortes – Lage, Ausblick, Einbettung in die Kulturlandschaft – musste zur gestalterischen Grundlage werden, nicht zur bloßen Kulisse. Gleichzeitig galt es, die internen Abläufe neu zu strukturieren, ohne den atmosphärischen Zusammenhang des Bestands zu stören.
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Ein eingeschossiger Holzbau als vermittelnde Schicht zwischen Architektur und Landschaft: bewusst zurückhaltend in der Konstruktion, großzügig in der Öffnung. Vollständig verschiebbare Stahlrahmen-Glaselemente verwandeln den Innenraum saisonal in eine überdachte Terrasse – Licht, Luft und Vegetation werden Teil des Raumes.
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Ein Ort, der seine Qualität aus der Selbstverständlichkeit des Übergangs bezieht. Gäste spüren die Landschaft – ohne drinnen und draußen bewusst zu unterscheiden.
Das Projekt in Bildern
DAS ALLEINSTELLUNGSMERKMAL
LANDSCHAFT ALS RAUMBESTANDTEIL
Olivgrün und Ockergelb greifen die Farbigkeit der umgebenden Weinreben und Plantagen auf und führen sie in den Innenraum fort. Die Landschaft wird nicht gerahmt – sie wird in die Architektur aufgenommen.
FLIESSENDE ÜBERGÄNGE STATT HARTER GRENZEN
Mauerscheiben gliedern ohne zu trennen, Nussbaumparkett kontrastiert mit fließendem Terrazzo, schmiedeeiserne Stellagen zonieren und bleiben dabei transparent. Übergänge zwischen Alt und Neu, Innen und Außen werden inszeniert.
ZUBAU ALS KLIMATISCHE MEMBRAN
Der Holzzubau lässt sich saisonal vollständig öffnen – und wird damit zur überdachten Terrasse. Eine ansteigende Decke verstärkt den Lichteinfall und lenkt den Blick in die Tiefe der Landschaft: Architektur, die mit dem Wetter denkt.
Es ist schon interessant. Jetzt ist alles neu und ganz anders. Und doch passen die alten Möbel und Bilder hervorragend hinein. «
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Ein Hotelgast
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