Bozen

Offen für Großzügigkeit

So viel wie möglich zu erhalten, ist immer einen Herausforderung. So war es auch bei der Neugestaltung der Kanzlei. Die runden Stützen, die charakteristischen Bullaugen-Fenster und kreisrunden Oberlichter sollten nicht verändert werden. Der Charakter der Räume: großzügig, edel und unaufdringlich.

Die Gestaltung der 700 qm Bürofläche folgt dem Open-Space-Prinzip mit sichtbaren Stützen und weitestgehend offenen Bereichen. Das Konzept der Offenheit und Großzügigkeit findet in allen Bereichen Anwendung. Die Glastrennwände der Einzelbüros sind rahmenlos gestaltet, Türen und Wänden gehen flächenbündig ineinander über – alles technisch sehr reduziert und minimalistisch. Für die klare, optische Linie sorgt die Konzentration auf nur drei Materialien: Glas, Nussholz bei Parkett, Wandpaneelen, Türen und Empfangstheke und weiße Oberflächen für Wand, Schränke und Boden.

Ein Spezialthema war die Beleuchtung. Sie sollte den runden Oberlichtern nachempfunden werden. Da keine geeignete Standardleuchte gefunden wurde, haben wir selbst den Lüster entworfen und produzieren lassen – ein wahres Experiment!

Als Ort der Begegnung der Mitarbeiter wurde eine offene Teeküche geplant, in der Ausführung sehr reduziert, weiß der Boden, weiß die Schrankelemente im Hintergrund; lediglich die roten Barhocker geben einen farbigen Akzent.

DATEN UND FAKTEN

Ort: Bozen

Leistungen: Innenraumgestaltung

Fertigstellung: Dezember 2008

Projekt als freie Architektin bei Architekt Walter Pichler

 

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