Bozen Umgebung

Räume öffnen

Architektur kann verblüffende Übergänge schaffen. Die Natursteinmauer, die sich elegant in den Wohnraum schlängelt, verwischt die Grenzen zwischen drinnen und draußen und schafft ein Wohngefühl der besonderen Art. Ihre schwungvolle Krümmung ist maßgeschneidert, abgestimmt auf die Nierenform eines Lieblingsmöbelstückes des Bauherrn, den Tisch „Mexique“ von Charlotte Perriand aus dem Jahre 1952. Dank der großen Glastüren und -fenster scheinen sich die Grenzen aufzulösen. Von der einheitlichen Verlegerichtung des Holzbodens im Raum und auf der Terrasse geleitet, schweift der Blick nach draußen auf die Pergola mit großzügiger Überdachung zum Auf- und Zumachen. Eine Wohnraum-Erweiterung, die in Anbetracht der kleinen Wohnkubatur willkommen ist.

Stein bewegt

Wie man Steinmauern zum Leben erweckt, zeigt die Fassadenform. Von fast schon skulpturaler Qualität wurden die sich windenden Natursteinmauern dreidimensional entworfen und als Fachwerkskonstruktion ausgeführt. Innen Schwarzstahl gestrichen, außen wetterfester Cortenstahl.

DATEN UND FAKTEN

Ort: Bozen Umgebung (BZ) Leistungen: Architektur, Entwurf, Planung, künstlerische Bauleitung Fertigstellung: Dezember 2014

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